USA: die Weiber haben’s vergeigt.

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Ich muss zugeben, ich werde unruhig, wenn ich an Donald Trump als Präsidenten der Vereinigten Staaten denke, und im Magen wird es mir flau. Ich muss wohl nicht wiederholen weshalb, darüber ist schon genug geschrieben worden.

Aber ich frage mich, wo diese Wahl schief gelaufen ist, und eines ist klar: die demokratische Parteiführung hat einen Riesenfehler gemacht, als sie Bernie Sanders in den Vorwahlen sabotiert hat. Die Partei-Vorsitzende Debbie Wassermann-Schultz musste ja zurücktreten, nachdem in geleakten Emails offenkundig wurde, wie Sanders behindert wurde.

Bernie hatte mit linken Visionen von einer gerechteren Welt die Begeisterung der Jugend entfacht. Er hätte den frustrierten weissen Männern, die jetzt Trump gewählt haben, Wege zu einer besseren Politik aufzeigen können, und er hätte sicher einen Teil von ihnen auf seine Seite gezogen. Nachdem Hillary Clinton als Kandidatin der Demokratischen Partei nominiert wurde, war die Begeisterung weg. Offensichtlich ist die falsche Kandidatin gekürt worden.

Das ist nicht nur auf die Hausmacht der Clintons zurückzuführen. Offensichtlich scheint mir auch, dass die Frauen-Seilschaft bei den Demokraten hart dafür gekämpft hat, dass jetzt eine Frau ins Präsidentenamt muss. Viele Männer haben das wohl aus politischer Korrektheit unterstützt. Hillary war aber nicht die richtige Kandidatin (bei den Wählerinnen kam sie nur auf mickrige 54 Prozent Stimmenanteil), die Zeit war noch nicht reif, und der bessere Kandidat wurde zurückgedrängt. Die Frauen in der demokratischen Parteiführung haben ihren feministischen Emanzipationskampf höher gewichtet als das Wohl ihrer Partei, ihres Landes und der Welt. Die Weiber haben’s vergeigt.

 

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