YouTube ist die weltgrösste Piraten-Website.

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Wie wird Piraterie definiert? In der englischen Wikipedia steht dazu folgendes: „Music piracy is the copying and distributing of copies of a piece of music for which the composer, recording artist, or copyright-holding record company did not give consent.“ (Musik-Piraterie ist das Kopieren und Verteilen eines Musikstückes, ohne Einwilligung des Komponisten, Interpreten oder des Labels.)

YouTube erlaubt jedermann, jegliche Musik hochzuladen, und es erlaubt jedermann, sich die Musik anzuhören und sie herunterzuladen. Deshalb ist YouTube eine Piracy-Site, und offensichtlich mit Abstand die grösste der Welt.

Kim Dotcom’s Haus in Neuseeland wurde von einem grossen SWAT-Team überfallen wegen seiner MegaUpload Piraten-Website. Weshalb wird YouTube nicht vom FBI verfolgt und weshalb ist Google’s Eric Schmidt immer noch auf freiem Fuss? YT und die Mutterfirma Google sind einfach zu gut vernetzt mit x Lobbyisten in Washington und wöchentlichen Meetings mit Regierungsvertretern (siehe dazu auch: Google intensiviert EU-Lobbyismus. Aber grundsätzlich betreiben YouTube und MegaUpload dasselbe Geschäft: Musik-Piraterie.

Durch sein Content-ID-System weiss YouTube ganz genau, wer jeweils der Rechte-Inhaber eines hochgeladenen Musikstücks ist, unternimmt aber nichts, um die illegalen Uploads zu unterbinden. Stattdessen muss der Rechteinhaber sich um alles kümmern und versuchen, die illegalen Uploads entfernen zu lassen – eine Sisyphus-Arbeit. Vor einigen Jahren hat YT begonnen, die Rechte-Inhaber zu bezahlen, aber die Ausschüttungen aus Werbeeinnahmen sind so gering, dass sie nur ein Feigenblatt darstellen, um YT’s Piraten-Aktivität zu verdecken (siehe dazu meinen Blog über meine YouTube-Einkünfte).

Meine Schlussfolgerung
YouTube ist die weltgrösste Piraten-Website. Sie sollte geschlossen oder gezwungen werden, folgende Massnahmen umzusetzen:
• Jeden unautorisierten Inhalt sofort entfernen.
• Oder eine faire Zahlung an die Rechte-Inhaber für jedes Anhören der Musik. Das kann erreicht werden, indem unlimitierter Zugang nur noch mit einem Abonnement möglich ist. Die gratis aufrufbaren Clips dürfen nur noch 30 bis 60 Sekunden gezeigt werden.

 

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Anzeigen von 2 Kommentaren
  • pjwassermann
    Antworten

    Das Problem ist nur, dass die YouTube-Auszahlungen lächerlich gering sind, sie können bei weitem nicht die Ausfälle bei den CD-Verkäufen und den Downloads kompensieren.

    Nur weil die Russen noch schlimmer sind, wird das Verhalten von Google nicht besser. Die sollen mal aufhören, Links von Piraten-Websites bei der Google-Suche anzugeben.

  • Pirat
    Antworten

    Wo is das Problem ? Wenn YT die Musik bald bei der Gema Lizenziert und die Urheber dafür Geld bekommen dann ist doch alles in Butter.

    Dann dürfen alle frei hochladen und remixen und alle Profitieren davon, freie Inhalte für die Menschen, Einnahmen für YT und die Urheber.

    Also, aufhören zu jammern und stattdessen die Chancen nutzen die das Internet bietet. Seiten wie Youtube zu gängeln und Inhalte zu löschen würde nur dazu führen das sich die Betreiber gewisser russischer Streamingseiten freuen würden, seit der Ukraine Krise bemüht sich Putin nämlich nicht mehr das Urheberrecht westlicher Länder durchzusetzen, ein Paradies für Piraten.

    Da wäre es doch besser wenn es den Content lizenziert auf Youtube gibt und eben nicht nur ausschließlich auch dem Schwarzmarkt ohne jegliche Vergütung.

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